idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
12.08.2009 13:06

Blick über den Tellerrand der Hochschule und des Landes

Sabine Laartz Pressestelle
Hochschule Pforzheim

    "Fundierte Fakten liefern und längerfristige Entwicklungen aufdecken", so skizziert Dr. Harald Strotmann, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule Pforzheim und ehemaliger wissenschaftliche Geschäftsführer des Tübinger Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW), das Ziel des IAW-Wirtschaftsmonitors Baden-Württemberg. Die Studie untersucht die Wettbewerbsfähigkeit der baden-württembergischen Volkswirtschaft und deren Entwicklung im nationalen und internationalen Vergleich.

    Sie zeigt dabei, dass das Pro-Kopf-Einkommen in Baden-Württemberg nach wie vor hoch ist, trotzdem hat der Südwesten im Vergleich zu nationalen und internationalen Referenzländern in den vergangenen Jahren etwas an Boden verloren. Ein Fazit, das bei der Veröffentlichung der Studie des IAW im Juli 2009 für ein großes Echo in der Medienlandschaft sorgte.

    Das älteste Forschungsinstitut Baden-Württembergs ist mit der Hochschule Pforzheim eng verbunden. Neben Strotmann und dem Mitautor der Studie, dem Lehrbeauftragten Dr. Raimund Krumm, waren und sind zahlreiche Professoren der Fakultät für Wirtschaft und Recht in die Arbeit des IAW eingebunden. Die jetzt herausgegebene Studie legt einen zehnjährigen Beobachtungszeitraum von 1997 bis 2007 zu Grunde, um den Einfluss von Sonderfaktoren zu minimieren. "Zentrales Ziel der Analysen ist es, gerade langfristige, strukturelle Entwicklungen in der Wettbewerbsfähigkeit der baden-württembergischen Volkswirtschaft erkennbar werden zu lassen", erklärt Dr. Harald Strotmann, der seit 2007 Professor in Pforzheim ist. Zwar stehe Baden-Württemberg im Zentrum der Untersuchung, doch der Blick gehe daher bewusst über den regionalen und nationalen Tellerrand hinaus, so Strotmann.

    Das IAW liege an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis, betonte der Pforzheimer Professor, und biete daher gerade auch Studierenden immer wieder Einblicke in die konkreten Anwendungsgebiete ihres Lehrfaches. Der Wirtschaftsmonitor Baden-Württembergs sei eine umfangreiche Faktensammlung, die auch Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zur Verfügung stände. "Die Untersuchung dient der Versachlichung der Diskussion", erklärt Strotmann. Die Analyse der verschiedenen Volkswirtschaften basiert dabei auf einem systematischen Kennzahlenvergleich, der wichtige Entwicklungslinien deutlich macht. Dabei werden nicht nur Ergebnisgrößen der "Wohlstandsentwicklung", wie z.B. das Pro-Kopf-Einkommen oder die Situation auf dem Arbeitsmarkt beleuchtet, sondern auch zentrale wirtschaftliche Basisdaten und somit "Inputgrößen" der Wohlstandsentwicklung, auf die die Politik bzw. Wirtschaft Einfluss nehmen können. So werden unter anderem die preisliche Wettbewerbsfähigkeit (z. B. Entwicklung der Lohnstückkosten), die Steuer- und Abgabenbelastungen, Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie in Bildung oder auch Investitionen in die öffentliche Infrastruktur anhand von Kennzahlen im Vergleich analysiert.

    Der Wirtschaftsmonitor liefert auf 82 Seiten eine Fülle von statistischen Informationen und Analysen. Nach 2002 und 2004 erschien der Monitor im Juli 2009 in dritter Auflage.


    Weitere Informationen:

    http://www.iaw.edu


    Bilder

    Professor Dr. Harald Strotmann
    Professor Dr. Harald Strotmann
    Quelle: Hochschule Pforzheim


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Politik, Wirtschaft
    regional
    Forschungsprojekte, Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).