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25.09.2009 13:35

Herbst '89: Diskussion mit Zeitzeugen der Universität

Caroline Kieke Pressestelle
Universität Leipzig

    Reihe "Politische Wenden" zum 20. Jahrestag der friedlichen Revolution
    Im Umfeld des 20. Jahrestages der Friedlichen Revolution widmet sich die Universität Leipzig der kritischen Aufarbeitung ihrer Rolle in den zwei deutschen Diktaturen des 20. Jahrhunderts. Am 29. September, 17 Uhr, lädt die Universität zur Podiumsdiskussion "Meine Erinnerung an den Herbst `89: Eine Diskussion mit Zeitzeugen der Universität Leipzig" ein. Die Veranstaltung setzt die dreiteilige Reihe "Politische Wenden" fort.

    Initiiert wurde die Veranstaltungsreihe "Politische Wenden" von Rektor Prof. Dr. jur. Franz Häuser im Rahmen der Jubiläumsausstellung "Erleuchtung der Welt". Sie befasst sich mit der Geschichte der Universität sowohl zur Zeit des Nationalsozialismus als auch des Sozialismus. Prof. Häuser sagt zu seiner Motivation: "Es ist mir ein ganz persönliches Anliegen, dass sich die Universität aus Anlass ihrer 600-Jahr-Feier auch mit der Aufarbeitung ihrer Geschichte in diesem Abschnitt befasst".

    Am 29. September berichten Zeitzeugen aus der Universität von den dramatischen Ereignissen vor und während des Herbstes 1989 sowie in der Zeit bis Anfang 1991. Ein wichtiges Thema ist dabei die Erneuerung der Alma mater Lipsiensis in dieser Umbruchzeit. Für die Moderation konnte Prof. Häuser den Sächsischen Staatsministers für Wissenschaft und Kunst a. D., Prof. Dr. Dr. h. c. Hans Joachim Meyer gewinnen. Als Zeitzeugen sind eingeladen
    - Prof. Dr. Cornelius Weiss (Chemiker und erster frei gewählter Rektor der Universität Leipzig nach der politischen Wende),
    - Prof. Dr. Elke Blumenthal (Ägyptologin und ehem. Direktorin des Ägyptischen Museums der Universität Leipzig),
    - Prof. Dr. Dr. h. c. Gottfried Geiler (Mediziner und Mitglied des Interimsrektorats 1989/90) und
    - Prof. Ulla Dr. Fix (Dozentin am Institut für Germanistik und nach der Wende Mitglied der Personalkommission der Universität Leipzig).

    Prof. Dr. Günther Heydemann, Inhaber des Lehrstuhls für Neuere und Zeitgeschichte an der Universität Leipzig und künftiger Direktor des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismus-forschung Dresden, hält den letzten Vortrag der Reihe am 20. Oktober um 18 Uhr. Sein Thema ist "Die Universität Leipzig im Sozialismus: Politischer Widerstand und religiöse Verfolgung". Auch diese Veranstaltung findet im Festsaal des Alten Rathauses in Leipzig statt.

    Den Auftakt zur Reihe gab Prof. Dr. Ulrich von Hehl mit seinem Vortrag "Die Universität Leipzig im Nationalsozialismus" am 15. September. Prof. von Hehl ist Inhaber des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Leipzig, stellvertretender Vorsitzender der Senatskommission zur Erforschung der Leipziger Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte und zeichnet im Projekt der fünfbändigen "Geschichte der Universität Leipzig 1409 - 2009" u. a. für den Darstellungsteil der allgemeinen Entwicklung der Universität Leipzig vom späten Kaiserreich bis zum Jahr 1947 verantwortlich.


    Übersicht Termine und Themen:

    29. September 2009, 17 Uhr
    Meine Erinnerung an den Herbst '89: Eine Diskussion mit Zeitzeugen der Universität Leipzig
    Moderation: Prof. Dr. Dr. h. c. Hans Joachim Meyer, Sächsischer Staatsminister a. D.

    20. Oktober 2009, 18 Uhr
    Prof. Dr. Günther Heydemann "Die Universität Leipzig im Sozialismus: Politischer Widerstand und religiöse Verfolgung"

    Veranstaltungsort:
    Altes Rathaus
    Festsaal
    Markt 1
    04109 Leipzig

    Kontakt:
    Kustodie der Universität Leipzig
    TEL: +49 (0)341 97 30170
    E-MAIL: kustodie@uni-leipzig.de


    Weitere Informationen:

    http://www.Erleuchtung-der-Welt.de Jubiläumsausstellung und Begleitprogramm


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Kulturwissenschaften
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


     

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