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12.10.2009 12:08

Konferenz in Berlin vom 17. bis 19. Oktober 2009 über osteuropäisch-jüdische Migranten zwischen den beiden Weltkriegen in Berlin

Carsten Wette Kommunikations- und Informationsstelle
Freie Universität Berlin

    Osteuropäisch-jüdische Migration in Berlin zwischen 1918 und 1939 ist Thema der internationalen Konferenz "Transit und Transformation", die vom 17. bis 19. Oktober 2009 in Berlin stattfindet. Zum Auftakt der Tagung am 17. Oktober um 19 Uhr hält Professor Dan Diner, Direktor des Simon-Dubnow-Instituts an der Universität Leipzig im Centrum Judaicum einen Vortrag zum Thema "Eine kurze jüdische Achsenzeit: 1918-1938 als existenzielle Konstellation". Die Veranstaltungen am 18. und 19. Oktober (Beginn jeweils 9 Uhr) finden im Jüdischen Museum Berlin statt.

    Die Tagung wird von Prof. Gertrud Pickhan und Dr. Verena Dohrn, Osteuropa-Institut, Freien Universität Berlin, geleitet. Die Konferenz wird simultan auf Deutsch, Englisch und Russisch übersetzt. Anmeldungen sind telefonisch und per E-Mail möglich. Der Eintritt ist frei.

    Seit Ende des 19. Jahrhunderts war Berlin für Juden aus Osteuropa Zuflucht und Zwischenstation zugleich. Das Berlin der Weimarer Republik bildete eines der größten Migrationszentren in Europa. Die Migranten waren Teil des deutsch-jüdischen und des historischen "russischen" Berlin und wahrten dennoch kulturelle und mentale Eigenheiten. Scheunenviertel und Charlottengrad bildeten Lebensmittelpunkte der Migranten, die die deutsche Hauptstadt zu einem Zentrum jüdischer Kultur machten und zugleich Teil der multikulturellen Stadtlandschaft waren. Ihre Erfahrungen, Weltwahrnehmungen und Überlebensstrategien stehen im Mittelpunkt der Konferenz.

    An der Tagung beteiligt sind Wissenschaftler aus Israel, den USA, Russland, England und Deutschland sowie die Mitglieder der internationalen und interdisziplinären Forschergruppe des DFG-Projekts "Charlottengrad und Scheunenviertel. Osteuropäisch-jüdische Migranten im Berlin der 1920/30er Jahre".

    Veranstalter der Konferenz ist das Projekt "Charlottengrad und Scheunenviertel. Osteuropäisch-jüdische Migranten im Berlin der 1920/30er Jahre" der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Berlin und der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft des Leo Baeck Instituts.

    Zeiten und Orte:
    o17. Oktober, Beginn 19 Uhr: Vortrag Professor Dan Diner, Centrum Judaicum
    o18. und 19. Oktober, Beginn jeweils 9 Uhr, Jüdisches Museum Berlin

    Weitere Informationen erhalten Sie gern von:
    Alina Bothe, Freie Universität Berlin, Osteuropa-Institut, Telefon: 030 / 838-54587, E-Mail: bothe@zedat.fu-berlin.de

    Anmeldungen zur Konferenz:
    Jüdisches Museum Berlin, Björn Borrmann, Telefon: 030 / 2599 - 3353, E-Mail: konferenz@jmberlin.de


    Weitere Informationen:

    http://www.charlottengrad-scheunenviertel.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Religion, Sprache / Literatur
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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