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16.10.2009 15:02

Open Access Week" vom 19. bis 23. Oktober an der Freien Universität Berlin

Carsten Wette Kommunikations- und Informationsstelle
Freie Universität Berlin

    An der Freien Universität Berlin findet vom 19. bis 23. Oktober eine Aktionswoche zu den universitätsweiten Aktivitäten im Zusammenhang mit dem offenen Publizieren im Internet statt. Veranstalter sind die Universitätsbibliothek, das Center für Digitale Systeme (CeDiS) und die Zentraleinrichtung zur Förderung von Frauen- und Geschlechterforschung. Sie stellen ihre Aktivitäten und Projekte im sogenannten Open Access vor. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei. Medienvertreter sind herzlich eingeladen.

    Im Rahmen der Aktionswoche gibt die Universitätsbibliothek eine Einführung in ihren Dokumenten- und Publikationsserver. Auf diesem können Angehörige der Freien Universität bereits veröffentlichte Texte frei verfügbar machen und Dissertationen publizieren. Das Center für Digitale Systeme - Kompetenzzentrum für E-Learning und Multimedia der Freien Universität Berlin - präsentiert seine verschiedenen Open-Access-Projekte: Dazu gehört die von zahlreichen nationalen Wissenschaftseinrichtungen unterstützte Informationsplattform "open-access.net", ferner das als weltweit größte Online-Zeitschrift für qualitative Forschung geltende "Forum qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Research" (FQS). Präsentiert wird zudem das "Social Science Open Access Repository", bei dem es sich um den internationalen Dokumentenserver für die Sozialwissenschaften handelt.

    Die Zentraleinrichtung zur Förderung von Frauen- und Geschlechterforschung stellt die dort herausgegebene Open-Access-Zeitschrift "querelles-net" und die damit verbundenen Aktivitäten vor. Ferner gibt es eine Einführung für Studierende zum Thema Open Access sowie einen Workshop für Herausgeberinnen und Herausgeber sowie Redakteure wissenschaftlicher Zeitschriften und für andere Interessierte. Am Donnerstag, den 22. Oktober, diskutieren Vertreter von Hochschulen und Wissenschaftsorganisationen aus Berlin und Brandenburg über Chancen und Fördermöglichkeiten der Vernetzung in der Region.

    Ziel der Aktionswoche ist es, das Thema Open Access an vielen verschiedenen Orten der Welt aufzugreifen. Wissenschaftliche Einrichtungen nutzen diese Gelegenheit, um eigene Wissenschaftler über Open Access zu informieren. Es wird für den freien Zugang zu wissenschaftlichem Wissen aus öffentlich geförderter Forschung geworben. Der Akademische Senat der Freien Universität Berlin hat am 23. Juli 2008 eine sogenannte Open-Access-Policy verabschiedet, in der allen Universitätsangehörigen empfohlen wird, ihre Forschungsergebnisse und wissenschaftlichen Arbeiten kostenfrei elektronisch verfügbar zu machen.

    Der Begriff Open Access bezeichnet den kostenfreien Zugang zu wissenschaftlichen Informationen. Mithilfe einer Vielzahl an Aktivitäten, wird wissenschaftliches Wissen kostenlos und weltweit frei zugänglich gemacht. Für Wissenschaftler hat Open Access gegenüber dem Publizieren in Fachzeitschriften und -büchern Vorteile: So werden Publikationen leichter auffindbar und häufiger zitiert. Auch die Effizienz des wissenschaftlichen Arbeitens wird gesteigert, denn Forschungsergebnisse können über Open Access rascher diskutiert werden.

    Ort und Zeit:
    Freie Universität Berlin, Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin, im Foyer beim Hörsaal 1a, U-Bhf. Thielplatz und Dahlem-Dorf (U3), 19. bis 23. Oktober, Beginn jeweils 10 Uhr

    Weitere Informationen zur Open-Access-Week:
    o www.cedis.fu-berlin.de/open-access/OA-FUB/oa_week
    o http://open-access.net/de/aktivitaeten/internationale_open_access_week/

    Kontakt:
    Dr. Katja Mruck, Koordination: Open-Access, E-Publishing, qualitative Sozialforschung, Center für Digitale Systeme, Freie Universität Berlin, Tel.: +49 (0)30/838-52779, E-Mail: kmruck@cedis.fu-berlin.de


    Weitere Informationen:

    http://www.cedis.fu-berlin.de/open-access/OA-FUB/oa_week
    http://open-access.net/de/aktivitaeten/internationale_open_access_week/


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Studium und Lehre
    Deutsch


     

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