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06.11.2009 16:37

3. Kongress des Dachverbands Reproduktionsbiologie und -medizin in Freiburg vom 11. bis 14. November 2009

Heike Mensch Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsklinikum Freiburg

    Auftakt "Familiäre Sternstunden" im Planetarium Freiburg für Laien am Mittwochabend, 11. November, mit Filmshow und Diskussionsrunde

    Vom 11. bis 14. November 2009 veranstaltet der Dachverband Reproduktionsbiologie und -medizin e. V. (DVR) im Konzerthaus Freiburg die dritte gemeinsame Tagung für Reproduktionsmedizinerinnen und -mediziner und Andrologen. Mit 350 angemeldeten Teilnehmenden ist es das größte Forum für einen interdisziplinären Austausch auf dem Gebiet der Reproduktionsmedizin.

    Die Tagungspräsidenten Prof. Dr. Ulrich Wetterauer, Urologe am Universitätsklinikum, und Prof. Dr. Franz Geisthövel vom Centrum für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin Freiburg haben Themen zusammengestellt, die neue Ergebnisse aus der Forschung und aktuelle klinische Themen über die Fachgrenzen hinweg präsentieren.
    Den Auftakt bildet am Mittwoch, 11. November, von 19:00 bis 21:00 Uhr, eine Veranstaltung zum Thema "Familiäre Sternstunden" für die allgemeine Öffentlichkeit im Freiburger Planetarium, Bismarckallee 7 g. Nach einer Filmshow mit dem Titel "Geburt eines Sterns" werden fortpflanzungs-medizinische Fragen für die Frau und den Mann diskutiert. Experten stehen im Anschluss für persönliche Gespräche zur Verfügung.
    Etwa dreißig Prozent der Männer aller Altersklassen sind mit ihrer Sexualität unzufrieden. Während bei älteren Männern ursächlich Erektionsstörungen im Vordergrund stehen, ist bei jüngeren Männern häufig der vorzeitige Samenerguss Ursache der Unzufriedenheit. Neue Medikamente können Abhilfe schaffen, wobei hier über die ersten Erfahrungen einer Therapie in Tablettenform diskutiert werden.
    Im Laufe der Tagung werden neue operative Techniken zur Wiederherstellung der Fertilität präsentiert: Neue mikrochirurgische Operationen können zu einem sehr hohen Prozentsatz die Fruchtbarkeit nach einer Sterilisation des Mannes wiederherstellen.
    Einen breiten Raum nimmt die Hormonsubstitution bei Frau und Mann ein. Während bei der Frau eine Hormonsubstitution nach der Menopause kontrovers diskutiert wird, treten beim älteren Mann mit einem Testosteronmangel teils erhebliche Beschwerden und Erkrankungen auf, die eine Testosteronsubstitution sinnvoll erscheinen lassen.
    Beim "Forum Junge Andrologie" präsentieren junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler viel versprechende Ergebnisse aus dem Labor. Um die Grundlagenforschung der Infertilität zu fördern, wird ein eigenes Symposium zu Forschungsaktivitäten abgehalten. Hier sind weitere Anstrengungen erforderlich, um den Anschluss an die internationale andrologische Forschung halten zu können. Einen wichtigen Stellenwert hat auch die Qualitätskontrolle in der Ejakulatdiagnostik, die demnächst von der Bundesärztekammer zwingend vorgeschrieben wird.
    In einer Podiumsdiskussion am 13. November 2009 von 11:15 bis 12:45 Uhr mit renommierten JuristInnen und WissenschaftlerInnen werden drängende Rechtsfragen in der Reproduktionsmedizin in Deutschland unter der Moderation von Joachim Müller-Jung von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung diskutiert.

    Kontakt:
    Prof. Dr. Ulrich Wetterauer
    Ärztlicher Direktor der Abteilung Urologie
    Tel.: 0761/270-2890
    Fax: 0761/270-2878
    E-Mail: ulrich.wetterauer@uniklinik-freiburg.de

    Prof. Dr. Franz Geisthövel
    Centrum für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin Freiburg
    Tel.: 0761/207430
    Fax: 0761/32111
    E-Mail: info@kinderwunsch-hormone.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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