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26.11.2009 16:55

Sozialfonds für bedürftige PatientInnen des Universitätsklinikums gegründet

Heike Mensch Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsklinikum Freiburg

    HypoVereinsbank Freiburg überreicht die erste Spende in Höhe von 3.000 Euro

    In den letzten Jahren hat die Zahl der Patientinnen und Patienten, die sich in einer sozialen Notlage befinden, stark zugenommen. Finanzielle Einschnitte im Gesundheitswesen, Arbeitslosigkeit und Hartz IV machen sich deutlich bemerkbar.
    Täglich beraten die 21 Mitarbeiterinnen der Abteilung Sozialdienst am Universitätsklinikum stationäre und ambulante Patientinnen und Patienten: Sie helfen bei persönlichen, sozialrechtlichen, finanziellen oder beruflichen Fragen, die im Zusammenhang mit der Erkrankung stehen, kümmern sich um nachstationäre Hilfen und Heimunterbringung und organisieren Anschlussheilbehandlungen und Rehabilitationen. Vor allem aber koordinieren und vernetzen sie die zur Verfügung stehenden Hilfsangebote.
    Mit Härtefällen sind sie immer häufiger konfrontiert, es mangelt oft am Nötigsten - ob ein paar Euro für eine Fahrkarte für eine kurze Fahrt nach Hause, um während des Klinikaufenthaltes etwas Wichtiges aus der Wohnung zu holen oder um Angehörige oder Freunde anzurufen. Auch das notwendige Bargeld für eine Fußpflege oder für einen Trainingsanzug für die Rehaklinik können sich immer mehr Menschen nicht leisten.
    "Es ist unser Anliegen, die Patientinnen und Patienten gut versorgt zu entlassen", so der Leitende Ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende des Klinikums Professor Dr. Wolfgang Holzgreve. "Ich gratulieren den Sozialarbeiterinnen des Universitätsklinikums, die mit der Schaffung des Sozialfonds bedürftige PatientInnen schnell und unbürokratisch unterstützen können."
    "Der soziale Dienst ist eine gute und wichtige Ergänzung der pflegerischen Versorgung. Die Gründung des Sozialfonds ist Ausdruck des Engagements der Mitarbeiterinnen, " würdigte die Pflegedirektorin des Universitätsklinikums Beate Buchstor den Fonds.
    Mit der Gründung des Sozialfonds am 24. November 2009 kann das Klinikum bereits eine erste Spende in Empfang nehmen. Im Namen der HypoVereinsbank Freiburg überreichten Marco Hertner, Leiter Privat- und Geschäftskunden der HypoVereinsbank Baden-Württemberg, und
    Marc-Oliver Bache, Filialleiter der HypoVereinsbank Freiburg, einen ersten Scheck in Höhe von 3.000 Euro. Beate Buchstor dankte herzlich für das generös gespendete Startkapital.
    Marc-Oliver Bache sagte anlässlich der Scheckübergabe: "Wir freuen uns sehr, der Universitätsklinik Freiburg bei der Initiierung dieses Sozialfonds helfen zu können. Dieser Fonds entspricht in seiner Zielsetzung sehr genau der Fokussierung unseres sozial-gesellschaftlichen Engagements. Unsere Unterstützung ist für uns Ausdruck unserer Verbundenheit mit der südbadischen Region und gleichzeitig Beitrag für die Notwendigkeit freiwilligen und gemeinnützigen Engagements." Marco Hertner ergänzt: "Es ist uns sehr wichtig, die Bedeutung dieses Fonds für die Öffentlichkeit bewusst zu machen. Wir wollen dabei auch Vorbild für andere Unternehmen aus Freiburg und Südbaden sein."
    Die Sozialarbeiterinnen des Klinikums hoffen auf weitere Spenden aus der Bevölkerung und von engagierten Unternehmen, damit möglichst vielen großen und kleinen PatientInnen des Klinikums zeitnah und flexibel geholfen werden kann.

    Spenden werden per Überweisungen angenommen vom:
    Universitätsklinikum Freiburg,
    Sparkasse Freiburg, BLZ: 680 501 01,
    Kontonummer: 20 04 406,
    Verwendungszweck Konto: 3411708700 (Diese Angabe ist notwendig, damit die Spende entsprechend zugeordnet werden kann.)

    Kontakt:
    Silke Wunderlich
    Abteilungsleiterin Sozialdienst
    Tel.: 0761/270-1869
    E-Mail: silke.wunderlich@uniklinik-freiburg.de


    Bilder

    Beate Buchstor, Marc-Oliver Bache, Silke Wunderlich und Marco Hertner bei der Scheckübergabe der HypoVereinsbank
    Beate Buchstor, Marc-Oliver Bache, Silke Wunderlich und Marco Hertner bei der Scheckübergabe der Hyp ...


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Medizin
    überregional
    Organisatorisches
    Deutsch


     

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