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Das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit fördert ein Projekt an der Universität, in dem Vertreter*innen aller Mitglieder der Hochschule daran arbeiten, umweltschädliche Emissionen zu reduzieren / 150.000 Euro über zwei Jahre
Die Universität zu Köln hat Bundesmittel zur Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzepts mit Klimaschutzmanagement (Erstvorhaben) eingeworben. Das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) fördert das Vorhaben im Rahmen seiner Nationalen Klimaschutzinitiative anteilig von Februar 2026 bis Januar 2028 mit rund 150.000 Euro. Circa 60.000 Euro, und damit 30 Prozent der Gesamtsumme, investiert die Universität selbst.
Das Vorhaben sieht die Entwicklung und Umsetzung eines umfassenden Klimaschutzkonzepts für die Universität vor, darunter eine Reduzierung von Treibhausgasemissionen in den Sektoren Energie, Mobilität, Materialverbrauch und Liegenschaften; das beinhaltet auch die aktive Förderung klimafreundlicher Praktiken auf dem Campus.
Seit der Antragstellung hat die Universität im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie bereits Fortschritte bei der Einsparung klimaschädlicher Emissionen erzielt: Sie hat etwa Photovoltaikanlagen errichtet und durch den Bau einer Fahrradgarage die umweltfreundliche Anreise zum Campus gefördert. Im Rahmen des Klimaschutzkonzepts erstellt die Universität zunächst eine Treibhausgasbilanz und eine Potentialanalyse, um zu identifizieren, in welchen Bereichen – darunter Infrastruktur und Gebäudemanagement, Mobilität, Beschaffung und Ernährung sowie Forschung und Lehre – Emissionen effektiver eingespart werden können. Darauf aufbauend entwickelt sie eine Umsetzungsstrategie und einen Maßnahmenkatalog.
„Mit der Verabschiedung unserer Nachhaltigkeitsstrategie im Jahr 2023 hat sich die Universität zu Köln auf den Weg gemacht, ihren Campusbetrieb klimafreundlich auszurichten. Mit dem integrierten Klimaschutzkonzept bauen wir unsere Klimaschutzaktivitäten konsequent aus und bringen sie in einem ganzheitlichen Ansatz zusammen“, sagt Professor Dr. Joybrato Mukherjee, Rektor der Universität zu Köln.
Professor Dr. Kirk W. Junker, Prorektor für Nachhaltigkeit, fügt hinzu: „Das Klimaschutzkonzept, das wir im Rahmen des Vorhabens entwickeln, ist ein wichtiger Meilenstein bei der Umsetzung unserer Nachhaltigkeitsziele. Dabei wollen wir die Perspektiven von Studierenden und Mitarbeitenden aus verschiedenen Bereichen unserer Universität einbeziehen.“
„Die Bundesmittel erlauben es uns, die Universität durch strategische Planung, interdisziplinäre Zusammenarbeit und gezielte Maßnahmen im Bereich Klimaschutz zu entwickeln“, sagt Dr. Pamela Kilian, Abteilungsleitung Nachhaltigkeit der Universität zu Köln.
Zur Nationalen Klimaschutzinitiative:
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kom¬munen oder Bildungseinrichtungen.
Presse und Kommunikation:
Linus Ester
+49 221 470 5604
l.ester@verw.uni-koeln.de
Verantwortlich: Dr. Elisabeth Hoffmann – e.hoffmann@verw.uni-koeln.de
Martin Speer
+49 221 470 90217
m.speer@verw.uni-koeln.de
https://Weitere Informationen:
https://www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie
https://www.klimaschutz.de/de/foerderung-der-nki/foerderkompass/klimaschutzkonze...
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Geowissenschaften, Gesellschaft, Meer / Klima
überregional
Forschungsprojekte, Wettbewerbe / Auszeichnungen
Deutsch

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