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Wissenschaft
Die Universitäten Leipzig, Halle und Jena treten vom 19. bis 22. März 2026 erneut gemeinsam auf der Leipziger Buchmesse auf. Beim Forum Unibund in Halle 2, Stand C301 gestalten sie ein abwechslungsreiches Programm, das an aktuelle Buchveröffentlichungen ihrer Wissenschaftler:innen anknüpft. In insgesamt 21 Podiumsgesprächen und Vorträgen erhalten Besucher:innen Einblicke in wissenschaftliche Perspektiven auf drängende gesellschaftliche Fragen und in neue Buchpublikationen, die daraus hervorgegangen sind. Darüber hinaus informieren die drei Universitäten über ihre Studienangebote und bieten individuelle Gespräche dazu an.
Eröffnet wird das Forum Unibund am Donnerstag, 19. März, um 10:30 Uhr mit einem Gespräch zur Rolle der mitteldeutschen Universitäten in den Debatten um aktuelle Transformationsprozesse. Dazu diskutieren die Rektorinnen Prof. Dr. Claudia Becker (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) und Prof. Dr. Eva Inés Obergfell (Universität Leipzig) sowie Prof. Dr. Bärbel Kracke (Vizepräsidentin für Univer¬sitätsgemeinschaft und Engagement an der Friedrich-Schiller-Universität Jena).
Gemeinsame Forschung zu gesellschaftlichen Fragen
Das Forum Unibund rückt auch gemeinsame Forschungsaktivitäten der Partner in den Mittelpunkt. Wissenschaftler:innen aller drei Universitäten widmen sich beispielsweise am Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) zusammen zentralen Fragen. Zwei dieser Themen stellen sie auf der Buchmesse vor:
Über organisiertes Engagement und zarte Ansätze einer Zivilgesellschaft in Sachsen sprechen am Donnerstag, 19. März, um 12:00 Uhr Dr. Holger Backhaus-Maul, Lina Hehl (beide Universität Halle-Wittenberg und FGZ), Prof. Dr. Oliver Decker und Hannah Hoffmann (beide Universität Leipzig).
Erkenntnisse zur Verbindung von Klimaschutz und sozialer Sicherheit teilen am Donnerstag, 19. März, um 13:00 Uhr Linda von Faber (Universität Jena), Dr. Jakob Hartl und Dr. Nils Teichler (beide FGZ) mit dem Publikum. Mit dem Gespräch beteiligt sich das Forum Unibund erneut am Programm des Klimabuchmesse e. V., das Buchpublikationen zum Thema Klimaschutz eine Bühne gibt.
Von Biodiversität über Fake News bis zur Verhinderung von Kriegen
Welche Herausforderungen und Chancen bietet eine biodiverse Gesellschaft für die Wirtschaft? Mit dieser Frage beschäftigt sich ein Podium am Freitag, 20. März, um 16:00 Uhr unter dem Titel „In Zusammenarbeit mit der Natur“. Es diskutieren Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese (Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung und Universität Leipzig), Prof. Dr. Martin Quaas (Universität Leipzig) und Prof. Dr. Helmuth Trischler (Deutsches Museum München).
Was die Geschichte des Appeasements, also der Beschwichtigungspolitik gegenüber den Nationalsozialisten, heute über Krieg und Frieden lehrt, beleuchten PD Dr. Daniel Hedinger von der Universität Leipzig und Prof. Dr. Christian Goeschel von der University of Manchester am Sonntag, 22. März, um 11:00 Uhr. Die Wissenschaftler haben gemeinsam das Buch „München 38. Die Welt am Scheideweg“ veröffentlicht.
Die Juristin und Autorin Prof. Dr. Elisa Hoven von der Universität Leipzig diskutiert am Donnerstag, 19. März, um 15:00 Uhr mit der LVZ-Journalistin Antonie Rietzschel darüber, wie die weitere Erosion des gesellschaftlichen Zusammenhalts aufgehalten werden kann. Gesprächsbasis ist ihr 2025 erschienenes Buch „Das Ende der Wahrheit? Wie Lügen, Fake News und Framing unsere Gesellschaft bedrohen – und was wir dagegen tun müssen“.
Über gesellschaftliche und individuelle Wege zu einer besseren mentalen Gesundheit diskutieren Prof. Dr. Georg Schomerus von der Universitätsmedizin Leipzig und Arbeitspsychologe Prof. Dr. Hannes Zacher am Samstag, 21. März, um 11:00 Uhr gemeinsam mit Ulf Matysiak und Joahir Osman von der Beisheim Stiftung.
Literat:innen und Literaturwissenschaftler:innen im Gespräch
Queere Literatur und queeres Schreiben stehen im Mittelpunkt eines Podiums am Freitag, 20. März, um 14:00 Uhr mit den studierenden Autor:innen Emi Atze, Zoë Dackweiler und Sven Spaltner sowie dem Medienwissenschaftler Prof. Dr. Sven Stollfuß von der Universität Leipzig.
Der Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Erik Schilling von der Universität Leipzig spricht am Sonntag, 22. März, um 13:00 Uhr mit seinem Fachkollegen Prof. Dr. Dirk von Petersdorff (Universität Jena) über dessen Buch „Wir Kinder der Leichtigkeit: Unsere Geschichte seit den Siebzigern“.
Auch Neuerscheinungen aus der jungen Literaturszene stehen auf dem Programm: Am Donnerstag, 19. März, um 14:00 Uhr stellen Oliwia Hälterlein und Nea Schmidt, ehemalige Studentinnen des Deutschen Literaturinstituts Leipzig (DLL), ein Roman- und ein Lyrikdebüt vor. Traditionell zum Abschluss des Forums Unibund präsentieren Studierende des DLL zudem am Sonntag, 22 März, um 14:00 Uhr ihre Jahresanthologie „Tippgemeinschaft 2026“.
Angebote für Studieninteressierte
Wer sich für ein Studium an einer der drei Partnerhochschulen interessiert, hat bei der Buchmesse die Gelegenheit, individuelle Fragen zu stellen und ins Gespräch zu kommen. Die Studienbotschafter:innen der Universität Leipzig sind am Donnerstag, 19. März, und am Freitag, 20 März, während des gesamten Messetages am Stand C301 in der Halle 2 ansprechbar. Studierende der Kommunikations- und Medienwissenschaft sind außerdem täglich um 12:00 Uhr bei der Vorstellung buchnaher Studiengänge am Stand der HTWK Leipzig in Halle 5, Stand 600 dabei.
Die Universität bei „Leipzig liest“
Die Universität Leipzig ist auch wieder mit mehreren Veranstaltungen im Programm des Lesefestes „Leipzig liest“ in der Stadt vertreten. Unter anderem ist der Schriftsteller Bernhard Schlink am Freitag, 20. März 2026, um 20:00 Uhr in der Bibliotheca Albertina (Beethovenstraße 6) zu Gast. Die „Lange Nacht für die Literatur des Donauraumes“ des Deutschlandradios findet am Donnerstag, 19. März, ab 18:00 Uhr im Musikinstrumentenmuseum der Universität (Johannisplatz 5) statt. 8- bis 12-Jährige sind am Samstag, 21. März, um 14:00 Uhr zu einer Live-Session mit der Kinderbuch-Illustratorin Lena Steffinger im Rahmen der Klimabuchmesse auf dem Campus Jahnallee eingeladen.
Das gesamte Programm des Forums Unibund und der „Leipzig liest“-Veranstaltungen: http://www.uni-leipzig.de/buchmesse
Hintergrund:
Der Unibund Halle – Jena – Leipzig ist ein Zusammenschluss der größten Universitäten der Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, der sich zum Ziel gesetzt hat, gemeinsam erfolgreich Projekte in den Bereichen Forschung und Lehre voranzutreiben. 2025 feierte der Unibund sein 30-jähriges Bestehen. Auf der Leipziger Buchmesse präsentieren sich die drei Universitäten seit 2017 gemeinsam mit dem „Forum Unibund“.
Melanie Krähe, Veranstaltungsmanagerin
Stabsstelle Universitätskommunikation
Telefon: +49 341 97-35027
melanie.kraehe@zv.uni-leipzig.de
https://www.uni-leipzig.de/buchmesse
https://www.uni-leipzig.de/newsdetail/artikel/buecher-zukunftsfragen-wissenschaf...
https://mitteldeutscher-unibund.de
Das Forum Unibund bei der Leipziger Buchmesse in Halle 2 bietet wieder ein anregendes Programm zu ak ...
Quelle: Swen Reichhold
Copyright: Universität Leipzig
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, jedermann
Gesellschaft, Meer / Klima, Politik, Sprache / Literatur, Umwelt / Ökologie
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer
Deutsch

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