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Wissenschaft
Exzellenzcluster startete im Rahmen der 7. Internationalen Giersch-Konferenz
2026 am Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) / Nachbericht im neuen UniReport
FRANKFURT. Kick-Off nach Maß: Für den Forschungsverbund SCALE (Sub-Cellular Architecture of LifE) war die 7. Internationale Giersch-Konferenz 2026 am Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) zugleich der Startschuss. SCALE gehört seit diesem Jahr zur Exzellenzstrategie von Bund und Ländern. Forschende der Goethe-Universität, der Max-Planck-Institute für Biophysik und Hirnforschung, der Universität des Saarlandes, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz sowie des Frankfurt Institute for Advanced Studies haben sich zusammengeschlossen, um die Prinzipien der Selbstorganisation in Zellen zu entschlüsseln. Ihr Ziel ist es, zu verstehen, wie sich die zelluläre Architektur herausbildet und wie sie die vielfältigen Funktionen einer Zelle ermöglicht.
Die Giersch-Konferenz unter dem Leitthema „Towards Digital Twins for Structural Cell Biology – Criteria, Chances and Challenges“ vereinte international führende Forschende aus den Bereichen Computational Science, Struktur- und Systembiologie, um gemeinsam die Chancen und Herausforderungen digitaler Zwillinge in der Zellbiologie zu erörtern. Beispielsweise stellte Samantha Wood von der Indiana University Bloomington vor, dass mithilfe eines digitalen Zwillings untersucht werden kann, wie Küken in einer Umgebung Wahrnehmung, Sozialverhalten und Intelligenz entwickeln.
Wie SCALE-Sprecherin Prof. Michaela Müller-McNicoll und FIAS-Mitarbeiterin Dr. Anja Störiko im neuen UniReport berichten, standen auf der Konferenz neben innovativen wissenschaftlichen Ansätzen insbesondere Fragen der interdisziplinären Zusammenarbeit im Mittelpunkt, ebenso wie die Integration künstlicher Intelligenz und heterogener Datensätze. Darüber hinaus wurden Konzepte für Open Science und den offenen Austausch von Forschungsdaten diskutiert – zentrale Anliegen des SCALE-Konsortiums.
Weitere Themen im neuen UniReport:
Aktuelles
- Nachrufe auf Jürgen Habermas: Von Universitätspräsident Prof. Enrico Schleiff, von Prof. Rainer Forst und Prof. Klaus Günther.
- „Bewusstsein von dem, was fehlt“: Eine Collage zum Werk von Jürgen Habermas, zusammengestellt von Wolfgang Schopf, Literaturarchiv im Universitätsarchiv.
- Nachts in der Bibliothek: Ein Nachbericht zur „Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“.
Forschung
- Wie lassen sich hochkomplexe geometrische und arithmetische Strukturen durch einfachere Räume beschreiben? Der Sonderforschungsbereich /Transregion 326 GAUS – ein Projekt der Rhein-Main-Universitäten und deren Partner.
- Lehrforschung mitten im Alltag Kenias: Eine Exkursion nach Mombasa im Rahmen des RMU-Bachelor-Studiengangs „Afrikanische Sprachen, Medien und Kommunikation“.
- Was machen „Standards des Regierens“ mit der Demokratie? Ein Interview mit Ko-Sprecherin Prof. Sandra Seubert zum Graduiertenkolleg der TU Darmstadt und der Goethe-Universität Frankfurt.
- Goethe, Deine Forscher: Britta Baumert, katholische Theologin, im Porträt.
- Wie stark wachsen die Einkommen einer Volkswirtschaft? Das Nettoinlandsprodukt (NIP) liefert ein realistischeres Bild als das BIP.
Studium, Lehre und Qualifikation
- #Goethe DataDive - Zahl des Monats April lautet 75,3: Im Jahr 2025 waren ca. 75,3 % aller (elektronischen) Publikationen Open Access.
- Auf den Spuren islamischer Handschriften: Exkursion nach Gotha - ein Nachbericht von Fatma Karakaşlı.
Campus
- Der Biologe Horst Lange-Bertalot hat sich der Erforschung der Kieselalge verschrieben: Der international bekannte Wissenschaftler ist im Februar 90 geworden.
- Der volkswirtschaftliche Blick auf China: Philipp Böing, Professor für Empirische
- Innovationsforschung, im Porträt.
Die Angst vor der Geschichte verlieren: Der US-amerikanische Künstler, Design-Dozent
- und Anwalt Ryan Lilienthal wird in seiner Arbeit vom Lehr- und Forschungsforum „Erziehung nach Auschwitz“ unterstützt.
- Übersetzung als Dichtung: Die Literaturwissenschaftlerinnen Frederike Middelhoff und Judith Kasper über die Schoeller-Dozentur mit Eva Schestag.
- 1922: die Geburt der Quantenphysik in Frankfurt. Ein Seibert-Mikroskop aus Wetzlar war dabei und ersetzte die Hebamme.
- Über Kunst reden und Suppe essen: Prof. Kerstin Gottschalk, Leiterin des Schwerpunkts Malerei und Grafik am Institut für Kunstpädagogik, über eine ungewöhnliche Veranstaltungsreihe.
- Zwischen Gletscher, Gestein und Geopolitik: Lucas Bek, Masterstudent der Geowissenschaften, über die Begeisterung für seine Disziplin.
- Provenienzforschung als Lehrprojekt: Studierende erforschen Kulturgut und seine Herkunft.
International
- Perspektiven der Demokratie: Drei neue Fellows arbeiten auf Einladung des Schwerpunktes „Democratic Vistas“ am Forschungskolleg Humanwissenschaften.
Kultur
- „Marie Luise Kaschnitz. Hier.“ Die Poetikdozentin von 1960 und Ehrendoktorin der Goethe-Universität ist die Autorin von Frankfurt liest ein Buch 2026.
Bibliothek
- Open Access erhält neuen Schub: Publikationsfonds der UB Frankfurt wird weiter gefördert.
Der UniReport 1/2026 steht zum kostenlosen Download bereit unter https://www.unireport.info/aktuelle-ausgabe
UniReport online - Wie finden Sie unsere Artikel im Netz? Ganz einfach: Schauen Sie doch einmal ins Webmagazin der Goethe-Universität. Auf http://www.aktuelles.uni-frankfurt.de/unireport können Sie einen Großteil der Artikel aus der Printausgabe auch online lesen.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
fachunabhängig
überregional
Buntes aus der Wissenschaft
Deutsch

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