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15.05.2026 13:27

Verlängerungen für zwei Sonderforschungsbereiche an der Universität zu Köln

Jan Voelkel Kommunikation und Marketing
Universität zu Köln

    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat bekanntgegeben, dass Sonderforschungsbereiche aus der Medizin und der Pflanzengenetik in die zweite Förderperiode gehen.

    Zwei Sonderforschungsbereiche (SFB) an der Universität zu Köln aus der Medizin und der Pflanzengenetik erhalten Mittel für eine weitere Förderphase von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Zusammen genommen erhalten die bewilligten SFBs in dieser Förderperiode inklusive einer Programmpauschale ca. 27,1 Millionen Euro, von denen ca. 16,9 Millionen Euro an der Universität zu Köln zur Verfügung stehen. Die übrigen Mittel gehen an die Partnerstandorte. „Die Förderzusagen unterstreichen die Stärke der Universität zu Köln in der kooperativen Spitzenforschung. Sie zeigen, dass die Forschenden in zentralen Zukunftsfeldern wie der Erforschung von Lymphknotenkrebs oder der Reaktionen von Pflanzen auf globale Umweltveränderungen herausragende Beiträge leisten. Ich gratuliere den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie den Partnern herzlich zu diesem Erfolg“, sagt Professor Dr. Joybrato Mukherjee, Rektor der Universität zu Köln.

    SFB 1530 „Aufklärung und Targeting pathogener Mechanismen bei B-Zell-Neoplasien“

    Der SFB 1530 nutzt die Stärken einer Gruppe von Wissenschaftler*innen aus den Bereichen Lymphom- und Entzündungsforschung an der Universität zu Köln mit hochgradig komplementären Fähigkeiten und Kenntnissen. Der SFB wird mit Projektmitteln von 10,3 Mio. Euro über dreieinhalb Jahre gefördert.

    Die Zusammenarbeit der Wissenschaftler*innen setzt auf Synergien bei der Entdeckung neuer Mechanismen der Krankheitsentstehung und therapeutischer Strategien. Ziel des Konsortiums ist es, die Heilungsrate von Patient*innen mit prognostisch ungünstigen Formen von Lymphknotenkrebs, sogenannte Lymphome, durch innovative Therapien deutlich zu verbessern. Dies wird durch die effiziente Unterbrechung Krebs auslösender Signalwege der Lymphomzelle und die spezifische Modulation der Lymphom-Mikroumgebung erreicht.

    Der Sprecher des Sonderforschungsbereichs ist der Onkologe Professor Dr. Michael Hallek, Direktor der Klinik I für Innere Medizin sowie des Centrums für Integrierte Onkologie. Er sagt: „Die Verlängerung unseres Sonderforschungsbereiches ist eine Auszeichnung für die hervorragende Arbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie unserer Partner aus Köln, Berlin, Frankfurt, Duisburg und Essen. Für die zweite Förderphase sind wir hochmotiviert, die Behandlung von Patienten mit Lymphknotenkrebs durch unsere Forschung weiter zu verbessern.“

    SFB TRR/341 „Ökologische Genetik der Pflanzen“

    Der SFB/TRR 341 wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft in der nächsten Förderperiode mit Projektmitteln von etwa 11,9 Millionen Euro gefördert. Die Wissenschaftler*innen erforschen die genetischen Grundlagen für die Reaktionen von Pflanzen auf globale Umweltveränderungen. Sie untersuchen die Anpassung von Pflanzenarten, die unter begrenzten Ressourcen, abiotischem Stress – also Stressfaktoren, an denen Lebewesen nicht direkt beteiligt sind – und der Konkurrenz mit anderen Pflanzen unterschiedlich wachsen können. Die Arbeit des Sonderforschungsbereiches liefert Erkenntnisse, die künftige Bemühungen um den Erhalt natürlicher Ökosysteme unterstützen.

    Sprecherin des Sonderforschungsbereichs ist Professorin Dr. Juliette de Meaux von der Universität zu Köln. „Wir freuen uns sehr zu hören, dass unser Forschungsverbund für weitere vier Jahre gefördert wird. Wir werden weiterhin die genetischen Grundlagen der ökologischen Diversifizierung in Pflanzen untersuchen. Diese zweite Förderphase wird besonders spannend sein, da wir beabsichtigen, Daten über Arten, pflanzliche Merkmale und Umweltbedingungen hinweg zu integrieren – mithilfe modernster KI-Methoden und ambitionierter Modelle.“

    Neben der Universität zu Köln ist die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf mitantragstellend.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Inhaltlicher Kontakt SFB 1530:
    Professor Dr. Michael Hallek
    Uniklinik Köln / Medizinische Fakultät
    +49 221 478 4400
    michael.hallek@uni-koeln.de

    Inhaltlicher Kontakt SFB/TRR 341:
    Professorin Dr. Juliette de Meaux
    Institut für Pflanzenwissenschaften
    +49 221 470 8213
    jdemeaux@uni-koeln.de


    Weitere Informationen:

    https://sfb1530.de/
    https://trr341.uni-koeln.de/


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    fachunabhängig
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsprojekte
    Deutsch


     

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