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02.11.2026 09:55

Drittes Google PhD Fellowship für Quantenforschung an der Freien Universität Berlin

Christine Xuan Müller Stabsstelle Kommunikation und Marketing
Freie Universität Berlin

    Franz Josef Schreiber, Doktorand in der Arbeitsgruppe von Quantenphysiker Prof. Dr. Jens Eisert an der Freien Universität Berlin, wird mit einem Google PhD Fellowship 2026 im Bereich Quantencomputing gefördert. Damit geht die renommierte Auszeichnung bereits zum dritten Mal an einen Nachwuchswissenschaftler aus Eiserts Forschungsgruppe. Zuvor waren Elies Gil-Fuster und Antonio Mele mit einem Google PhD-Fellowship ausgezeichnet worden.

    Das Google PhD Fellowship Program fördert herausragende Promovierende, die an innovativen Forschungsfragen in der Informatik und angrenzenden Forschungsfeldern arbeiten. Die Auswahl erfolgt in einem internationalen Wettbewerb. Zu den Universitäten mit erfolgreichen Kandidatinnen und Kandidaten zählen unter anderem das Massachusetts Institut of Technology (MIT), die University of Oxford und die University of California, Berkley. Die Freie Universität Berlin ist bislang die einzige deutsche Universität, die in das Google PhD Fellowship Programm für Quantum Computing aufgenommen wurde. Mit Franz Josef Schreiber erhält bereits der dritte Doktorand in Folge aus der Arbeitsgruppe von Jens Eisert diese Auszeichnung.

    Forschung an der Schnittstelle von Quantencomputing und Künstlicher Intelligenz

    Franz Josef Schreiber forscht am Dahlem Center for Complex Quantum Systems. Die Arbeitsgruppe von Jens Eisert beschäftigt sich mit grundlegenden Fragen der Quantenphysik und Quanteninformationen sowie mit neuen Methoden für Quantentechnologien und Quantencomputer. Schreibers Forschung liegt an der Schnittstelle vom Quantencomputing und der Künstlicher Intelligenz. Er untersucht, wie sich Eigenschaften von Quantenzuständen bestimmen lassen - und wo die grundsätzlichen Grenzen solcher Verfahren liegen. Zudem erforscht er, ob und unter welchen Bedingungen Quantencomputer KI-Modelle verbessern können. Damit verbindet seine Arbeit zwei zentrale Zukunftsfelder der Deutschen Hightech-Agenda: Quantentechnologie und Künstliche Intelligenz. Schreiber forscht auch zu der Frage, ob Quantencomputer sogenannte Optimierungsprobleme tatsächlich besser lösen können als klassische Computer und unter welchen Voraussetzungen ein Vorteil entstehen könnte.

    „Das nun bereits der dritte Nachwuchswissenschaftler aus unserer Arbeitsgruppe mit einem Google PhD Fellowship ausgezeichnet wird, ist eine große Anerkennung für die Forschungsarbeit unseres Teams und für den Quantenforschungsstandort Berlin“, sagt Jens Eisert, Professor für Quantenphysik an der Freien Universität Berlin: „Das ist insofern auch erstaunlich, weil die FU bisher die einzige deutsche Universität ist, an die in diesem Fach solche Stipendien verliehen wurde. Ich finde dies ermutigend, dass man von Berlin aus hier an der Spitze der Forschung mitspielen kann“, fügt der Quantenphysiker hinzu.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Prof. Dr. Jens Eisert, Freie Universität Berlin, Fachbereich Physik, Dahlem Center for Complex Quantum Systems, E-Mail: jense@fu-berlin.de
    Franz Josef Schreiber, Freie Universität Berlin, Fachbereich Physik, Dahlem Center for Complex Quantum Systems, E-Mail: f.scheiber@fu-berlin.de


    Weitere Informationen:

    https://www.physik.fu-berlin.de/en/einrichtungen/ag/ag-eisert


    Bilder

    Franz Josef Schreiber forscht am Dahlem Center for Complex Quantum Systems und wird nun mit einem Google PhD Fellowship gefördert.
    Franz Josef Schreiber forscht am Dahlem Center for Complex Quantum Systems und wird nun mit einem Go ...
    Quelle: studioline


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
    Informationstechnik, Physik / Astronomie
    überregional
    Kooperationen, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


     

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