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02.05.2011 13:16

Fanconi-Anämie: „Modellerkrankung“ genetischer Reparaturmechanismen

Susanne Dopheide Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

    Die Klinik für Kinder-Onkologie,-Hämatologie und Klinische Immunologie veranstaltet am Donnerstag, den 26. Mai, ihr erstes Fanconi-Anämie-Symposium. Die Fanconi-Anämie, eine seltene angeborene DNA-Reparaturerkrankung, geht mit schweren angeborenen Fehlbildungen, einem fortschreitenden Versagen des Knochenmarks und einem drastisch erhöhten Vorkommen bösartiger Erkrankungen bei betroffenen Patienten einher. Insgesamt sind heute 15 Gene bekannt, in denen Mutationen in beiden, von Vater und Mutter geerbten Kopien klinisch zu dem typischen Bild einer nach dem Schweizer Arzt Guido Fanconi benannten Erkrankung vorliegen.

    Die Grundlagenforschung im Bereich der DNA-Reparatur und die Auffindung der hierfür „zuständigen“ Gene tragen in erheblichem Maße zum Verständnis der Krebsentstehung bei. Experten der Universitäten Cincinnati, Amsterdam, Würzburg und Düsseldorf referieren im Rahmen des Symposiums über molekulare Diagnose und Klassifizierung, therapeutische Möglichkeiten, bösartige Erkrankungen der Patienten und den genetischen Zusammenhang zwischen der Fanconi-Anämie und den heute bekannten Brustkrebsgenen.

    Das Symposium wird unterstützt durch die Deutsche Fanconi-Anämie-Hilfe e.V.. Teilnehmer können sich in der Klinik für Kinder-Onkologie, -Hämatolgie und Klinische Immunologie bei Dr. Eunike Velleuer anmelden.

    Kontakt: Prof. Dr. Arndt Borkhardt, Direktor der Klinik für Kin-der-Onkologie, -Hämatologie und Klinische Immunologie, Uni-versitätsklinikum Düsseldorf, Tel.: 02011 / 81-17680 bzw. Dr. Eu-nike Velleuer, Tel.: 0211 - 81-17687 (Funk über Pforte Kinderkli-nik)


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Medizin
    überregional
    Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


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