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31.08.2011 09:41

Düsseldorf: Uni-Frauenklinik auch als Genitalkrebszentrum zertifiziert

Susanne Dopheide Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

    Die Frauenklinik des Universitätsklinikums Düsseldorf hat das Zertifikat der Deutschen Krebsgesellschaft für Genitalkrebserkrankungen der Frau, dazu gehören z.B. Eierstock-, Gebärmutter- oder Gebärmutterhalskrebs, erhalten. Für Patientinnen bedeutet dies in erster Linie „geprüfte Qualität“, so Prof. Dr. Wolfgang Janni, Direktor der Frauenklinik. Außerdem wurde die wissenschaftliche Studienzentrale der Klinik neu zertifiziert und die Qualität des Brustzentrums der Frauenklinik bestätigt, das zum ersten Mal im Jahr 2007 das „Prüfsiegel“ erhalten hatte.

    Die Behandlung von Krebserkrankungen der Frau wurde mit dem Genitalkrebs- und Brustkrebszentrum damit vollständig der Qualitätsüberprüfung unterzogen. Gegenstand der Begutachtung sind einerseits medizinische Leistungen von erster Diagnose über die Therapie - Operation, medikamentöse Behandlung und Bestrahlung - bis hin zur Nachsorge. Festgelegt ist auch die Zusammenarbeit mit weiteren Einrichtungen des Universitätsklinikums, sowie z. B. die genetische Beratung, die nur an der Uniklinik für familiären Brust- oder Eierstockkrebs angeboten wird. Die umfassende Qualitätssicherung der Behandlung gynäkologischer Krebserkrankungen schließt auch die Beratung durch Psychoonkologen ein, die in der existentiellen Bedrohung einer Krebsdiagnose und -behandlung betroffenen Frauen psychologische Unterstützung bieten. Ebenso besteht eine regelmäßige Zusammenarbeit mit der Selbsthilfegruppe „Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V.“.

    Da Krebserkrankungen fast immer die enge Zusammenarbeit mehrerer Fachdisziplinen erfordern, was in der Praxis einen hohen Koordinierungsaufwand bedeutet, unterliegt auch diese bestimmten Anforderungen, die zu zertifizierende Einrichtungen erfüllen müssen. Prof. Dr. Wolfgang Janni erläutert: „Auf der Grundlage universitärer Medizin haben wir sowohl für die Organisation, für die Vernetzung innerhalb des Hauses und mit externen Partnern, wie z.B. der Selbsthilfegruppe sinnvolle und effiziente Strukturen geschaffen. Auch wenn es sich ‚trocken’ anhört, letztlich kommt genau diese Qualität unseren Patientinnen zu gute.“

    Kontakt: Prof. Dr. Wolfgang Janni, Direktor der Frauenklinik, Universitätsklinikum Düsseldorf, Tel.: 0211 / 81-17501


    Weitere Informationen:

    http://www.uniklinik-duesseldorf.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Medizin
    überregional
    Organisatorisches
    Deutsch


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