idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
01.09.2011 12:49

Rauchloser Tabak (Snus): Wer nach dem Infarkt damit aufhört, lebt länger

Christiane Limberg Pressestelle
Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V.

    Vom 27. – 31. August 2011 fand in Paris der Kongress der European Society of Cardiology (ESC) statt

    Infarkt-Patienten, die mit dem Konsum von „rauchlosem Tabak“ (Snus) aufhören, haben eine um 44 Prozent niedrigere Gesamtsterblichkeit als Patienten, die Snus weiter verwenden, berichten schwedische Forscher auf dem Europäischen Kardiologenkongress (ESC) in Paris. Rauchloser Tabak in der Form Snus ist ein mit Salzen versetzter, feuchter Tabak, der unter die Ober- oder Unterlippe gesteckt und resorbiert wird. Snus wird häufig als risikoarme Alterntive zum Zigarettenrauch empfohlen. In der EU ist Snus nur in Schweden zugelassen, in den USA sehr weit verbreitet.

    „Während Zigaretten zweifelsfrei weit negativere Auswirkungen auf die Gesundheit haben, kann auch rauchloser Tabak nicht als harmlos betrachtet werden“, sagt Dr. Gabriel Arefalk (Uppsala, Schweden), Leiter der Studie mit 20.911 Teilnehmern. Eventuell, so Dr. Arefalk, ist die verringerte Sterblichkeit bei jenen, die nach dem Infarkt mit Snus aufhörten, auch auf einen insgesamt gesünderen Lebensstil zurückzuführen. Klinische Studien sollen hier Klarheit bringen.

    Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz und Kreislaufforschung e.V. (DGK) mit Sitz in Düsseldorf ist eine wissenschaftlich medizinische Fachgesellschaft mit heute mehr als 7800 Mitgliedern. Ihr Ziel ist die Förderung der Wissenschaft auf dem Gebiet der kardiovaskulären Erkrankungen, die Ausrichtung von Tagungen und die Aus-, Weiter- und Fortbildung ihrer Mitglieder. 1927 in Bad Nauheim gegründet, ist die DGK die älteste kardiologische Gesellschaft in Europa. Weitere Informationen unter www.dgk.org.

    Kontakt:
    Pressestelle der DGK
    Achenbachstraße 43
    40237 Düsseldorf
    Tel.: 0211 / 600692 - 51
    Fax: 0211 / 600692 - 10
    Prof. Dr. Eckart Fleck (Pressesprecher, Berlin)
    E-Mail: fleck@dhzb.de
    Christiane Limberg (Pressereferentin, Düsseldorf)
    E-Mail: limberg@dgk.org

    B & K Medien- und Kommunikationsberatung: mobil +43-676-6356775; Tel.: +43-1-3194378-22; bettschart@bkkommunikation.com


    Weitere Informationen:

    http://www.dgk.org
    http://www.escardio.org


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Medizin
    überregional
    Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).