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20.10.2011 11:43

Auszeichnung für Expertise in den Lebenswissenschaften

Dr. Anne Hardy Marketing und Kommunikation
Goethe-Universität Frankfurt am Main

    Prof. Volker Dötsch zum EMBO-Mitglied ernannt

    FRANKFURT. Volker Dötsch, Professor am Instituts für Biophysikalische Chemie der Goethe Universität, ist in die European Molecular Biology Organization (EMBO) aufgenommen worden. Die europäische Wissenschaftsorganisation hat das Ziel, Forschung in den Lebenswissenschaften auf höchstem Niveau zu fördern. Die 46 in diesem Jahr neu aufgenommen Mitglieder sind in Anerkennung ihrer Forschungsleistung vorgeschlagen und gewählt worden. EMBO zählt mittlerweile 1500 Mitglieder. Sie gehören zu den führenden Wissenschaftlern ihres Fachgebiets in Europa und weltweit. Unter den neuen Mitgliedern sind auch drei Wissenschaftler aus den Vereinigten Staaten.

    Prof. Volker Dötsch ist Spezialist für Strukturbiologie, die er mit biochemischen und zellbiologischen Untersuchungen kombiniert, um die Regulation biochemischer Vorgänge und von Signalübertragungswegen in Zellen zu untersuchen. Seine Forschungsgebiete sind unter anderem die Untersuchung von Synthesewegen von Antibiotika in Pilzen und Bakterien, die Charakterisierung von Membranproteinen, unter anderem der Proteine, die an der Entstehung von Plaques in den Gehirnen von Alzheimer Patienten beteiligt sind sowie die Untersuchung des Mechanismus der genetischen Qualitätskontrolle in Eizellen. Auf diesem Gebiet konnte die Arbeitsgruppe von Prof. Dötsch in diesem Jahr einen Teil des Mechanismus entschlüsseln, der dafür sorgt, dass menschliche Eizellen, die Schäden in der DNA aufweisen, eliminiert werden bevor sie befruchtet werden können. Diese Ergebnisse erlauben es auch zu verstehen, warum Frauen durch Anti-Tumor Chemotherapien unfruchtbar werden und bildet die Basis für mögliche zukünftige Wirkstoffentwicklungen, die die Eizellen schützen und so den verfrühten Eintritt der Menopause und deren hormonbedingte Probleme unterbinden können. Prof. Dötsch publiziert seit vielen Jahren in renommierten Fachzeitschriften wie „Science“, „Nature“ und den „Proceedings der National Academy of Sciences“.

    Informationen: Prof. Volker Dötsch, Institut für Biophysikalische Chemie und Frankfurt Institute of Molecular Life Sciences (FMLS), Campus Riedberg, Tel.: (069) 798-29631, vdoetsch@em.uni-frankfurt.de.

    Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt. 1914 von Frankfurter Bürgern gegründet, ist sie heute eine der zehn drittmittelstärksten und größten Universitäten Deutschlands. Am 1. Januar 2008 gewann sie mit der Rückkehr zu ihren historischen Wurzeln als Stiftungsuniversität ein einzigartiges Maß an Eigenständigkeit. Parallel dazu erhält die Universität auch baulich ein neues Gesicht. Rund um das historische Poelzig-Ensemble im Frankfurter Westend entsteht ein neuer Campus, der ästhetische und funktionale Maßstäbe setzt. Die „Science City“ auf dem Riedberg vereint die naturwissenschaftlichen Fachbereiche in unmittelbarer Nachbarschaft zu zwei Max-Planck-Instituten. Mit über 55 Stiftungs- und Stiftungsgastprofessuren nimmt die Goethe-Universität laut Stifterverband eine Führungsrolle ein.
    Herausgeber: Der Präsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Redaktion: Dr. Anne Hardy, Referentin für Wissenschaftskommunikation, Abteilung Marketing und Kommunikation, Senckenberganlage 31, 60325 Frankfurt am Main,
    Tel: (069) 798-29228, Fax: (069) 798-28530, hardy@pvw.uni-frankfurt.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Biologie, Medizin
    überregional
    Personalia
    Deutsch


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