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05.09.2012 12:31

Neues Netzwerk will mit Alkoholproduzenten ungeborene Kinder schützen

Blandina Mangelkramer Kommunikation und Presse
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

    Auch ein Glas Sekt während der Schwangerschaft kann bei ungeborenen Kindern bleibende Schäden verursachen. Die durch Alkoholkonsum hervorgerufenen körperlichen, geistigen und seelischen Störungen werden unter der Bezeichnung FASD (Fetal Alcohol Spectrum Disorder) zusammengefasst. Erstmals in Bayern haben jetzt Ärzte und Betroffene einen Verein gegründet, der über die möglichen Folgen von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft aufklären will. Drei Tage vor dem „Tag des alkoholgeschädigten Kindes“ (09.09.12) will das FASD-Netzwerk Nordbayern e. V. am Donnerstag, 6. September 2012, im Rahmen einer Pressekonferenz über seine Ziele und erste Maßnahmen berichten.

    Unter anderem sind die Produktion eines Kurzfilms, der als Unterrichtsmaterial für Schüler dienen soll, in Kooperation mit Studierenden geplant wie auch Präventionsmaßnahmen zusammen mit Brauereien und Spirituosenherstellern. Ebenso wird die FASD-Symptomatik anhand von Fotos und Einzelfallberichten anschaulich vorgestellt. In Bayern sind jährlich über 2.000 Neugeborene von FASD betroffen.

    Einladung zur Pressekonferenz

    Medienvertreter sind herzlich zur Pressekonferenz am Donnerstag, 6. September 2012, um 14.00 Uhr, ins Internistische Zentrum des Uni-Klinikums Erlangen (Ulmenweg 18, 3. Stock, Konferenzraum des Klinikumsvorstands) eingeladen. Teilnehmer sind: Dr. Gisela Bolbecher, 1. Vorsitzende des FASD-Netzwerks Nordbayern e. V., PD Dr. Tamme Goecke, Leiter der Geburtshilfe der Frauenklinik des Uni-Klinikums Erlangen und 2. Vorsitzender des FASD-Netzwerks, sowie Dr. Thomas Leis aus der Kinder- und Jugendklinik des Uni-Klinikums Erlangen und Dr. Oliver Kratz aus der Kinder- und Jugendabteilung für Psychische Gesundheit des Uni-Klinikums Erlangen. Um eine kurze Anmeldung bei der Pressestelle des Uni-Klinikums wird gebeten. Film- und Fotoaufnahmen sind nach Absprache möglich.

    Weitere Informationen:
    Johannes Eissing
    Tel.: 09131 85-36102 oder 0160 909 13697
    presse@uk-erlangen.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    regional
    Kooperationen
    Deutsch


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