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10.09.2012 13:13

Erster deutscher 3-D-Fluoresceinangiografie-Atlas

Blandina Mangelkramer Kommunikation und Presse
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

    Prof. Dr. Antonio Bergua, Oberarzt der Augenklinik des Universitätsklinikums Erlangen (Direktor: Prof. Dr. Friedrich Kruse), hat jetzt den ersten stereoskopischen Fluoresceinangiografie-Atlas des Augenhintergrunds im deutschsprachigen Raum veröffentlicht. Die darin abgebildeten Stereofotografien der häufigsten Erkrankungen des Augenhintergrunds sind auf klassischen Stereokarten aus Fotopapier gedruckt und können mithilfe einer speziellen Lorgnette dreidimensional betrachtet werden.

    Neben Fachärzten können auch Studenten mit den 3-D-Karten die Erscheinungsbilder verschiedener Erkrankungen kennenlernen. „Die 3-D-Darstellung hat den Vorteil, dass man die Blutgefäße der Netzhaut und andere wichtige Strukturen sehr deutlich in ihrer räumlichen Anordnung betrachten kann. So lassen sich pathologische Veränderungen des Augenhintergrunds zuverlässiger diagnostizieren“, sagt Prof. Bergua.

    Ein zusätzlicher Vorzug des Atlas: Alle Aufnahmen sind auch im Internet unter www.trizax.com stereoskopisch mittels einer 3-D-Brille (Rot-Cyan-Anaglyphenbrille) zu betrachten. Die Webseite www.trizax.com ist weltweit das erste Online-Projekt mit einer Sammlung stereoskopischer Bilder aus der Ophthalmologie und anderen Bereichen der Medizin und Wissenschaft und ist offizielles Mitglied des Spitzenclusters Medical Valley Europäische Metropolregion Nürnberg. Der Angiografie-Atlas ist zusätzlich auch als E-Book für iPhone und iPad erhältlich.

    Die Fluoresceinangiografie ist ein bildgebendes Verfahren, mit dem Erkrankungen des Augenhintergrunds, wie z. B. Makuladegeneration oder Gefäßverschlüsse und Entzündungen der Netzhaut, diagnostiziert werden können. Dabei wird den Patienten ein Farbstoff (Fluorescein) systemisch injiziert, durch den bei erweiterter Pupille die Gefäße der Netzhaut besonders deutlich sichtbar werden. Das untersuchte Auge wird während der Zirkulation des Fluoresceins mit einer speziellen Fundus-Kamera fotografiert.

    Ansprechpartner für die Medien:

    Prof. Dr. Antonio Bergua
    Tel.: 09131 85-33001
    antonio.bergua@uk-erlangen.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


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