idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

Science Video Project
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
12.11.2015 12:31

Michael Lapsley berichtet von „den Narben der Apartheid“

Christoph Sachs Öffentlichkeitsarbeit
Hochschule für Philosophie München

    Anti-Apartheids-Aktivist stellt bei öffentlichem Abendvortrag Autobiografie vor

    Der Anti-Apartheids-Aktivist und anglikanische Priester Michael Lapsley stellt bei einem öffentlichen Abendvortrag an der Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München seine Autobiographie vor. Am Montag, 23. November 2015, spricht er auf Einladung des Erich-Lejeune-Lehrstuhls für Philosophie und Motivation ab 19.00 Uhr in der Aula der Hochschule (Kaulbachstraße 31) über sein Buch „Mit den Narben der Apartheid“.

    Der in Neuseeland geborene Lapsley kam 1973 als Missionar nach Südafrika, wo er sich gegen die Apartheid engagierte. 1976 wurde er des Landes verwiesen. Im Exil in Simbabwe wurde er 1990 bei einem Briefbombenanschlag schwer verletzt. Nach seiner Genesung kehrte er nach Südafrika zurück. Aufbauend auf seine persönlichen Erfahrungen während des körperlichen wie psychischen Heilungsprozesses nach dem Attentat, bei dem er beide Arme und die Sehkraft auf einem Auge verlor, gründete Lapsley das Institute for Healing of Memories.

    In Workshops will das Zentrum bei Menschen verschiedener ethnischer und religiöser Hintergründe ein besseres Verständnis für sich selbst und andere schaffen und so unter anderem zur Überwindung der Last der Apartheidsgeschichte Südafrikas beitragen. Durch das Eintreten in einen Dialog mit den Mitmenschen sollen persönliche Traumata überwunden werden. Nach Lapsleys Überzeugung kann nur so der Wunsch nach Vergeltung einer Einstellung von Vergebung und Wiedergutmachung weichen. Für sein Engagement wurden Lapsley weltweit diverse Preise und Ehrendoktorwürden verliehen.


    Bilder

    Anhang
    attachment icon Pressemitteilung als PDF

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    fachunabhängig
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).